EOW-Anlage

Der Umbau vom Güterbahnhof zur EOW-Anlage



In den Jahren 2004 bis 2006 wurden die Gleise der ehemaligen Betriebstelle Geseke-Süd zum Rangieren und Abstellen der Wagen genutzt, bis die Gleise wegen Oberbaumängeln gesperrt und die Züge "auf freier Strecke" zusammen gestellt werden mussten. Daher wurde von den privaten Eisenbahnunternehmen bei der DB Netz AG eine Reaktivierung des Güterbahnhofs in Geseke gefordert. Dazu gab es im November 2010 eine Ausschreibung zur Errichtung einer Anlage mit elektronisch, ortsgestellten Weichen (EOW).
 

 

Die ersten Bauarbeiten fanden im April 2011 statt, wurden jedoch schon nach einigen Tagen wieder eingestellt. Erst Ende Juni wurden die Bauarbeiten wieder vollständig aufgenommen und es erfolgte zuerst der Austausch der alten, marode gewordenen Gleise und Schwellen. 

 

Aufgrund der Einrichtung der EOW-Anlage in Geseke wurden die Weichen am östlichen Ende des Güterbahnhofs von Gleis 3 auf Gleis 4, sowie Gleis 4 auf Gleis 5 vom Hauptgleis (Gleis 2) und die dazu gehörigen Signale entfernt. Auch wurden einige Strommasten neu aufgestellt und die Oberleitung muss wegen der Neuanordnung der Strommasten zum Teil neu gespannt werden. Durch das Entfernen der Weichenverbindung zwischen den Streckengleisen im Geseker Bahnhofsostkopf ist eine direkt Einfahrt in den Güterbahnhof nicht mehr möglich, so dass im gegenüberliegenden Bahnhofswestkopf ein Fahrtrichtungswechsel erforderlich ist. Der Umbau zum Zugbildungsbahnhof (EOW-Anlage) ist mittlerweile komplett abgeschlossen und die Freigabe erfolgte in der KW 51 in 2011. 

 
 
 
 




Stand 01.01.2012