Damals


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Der Personenverkehr zwischen Büren und Geseke endete auf der zum 1.Juli.1900 eröffneten Strecke schon relativ früh. Nach 52 Jahren wurde zum Fahrplanwechsel am 17.Mai 1952 die Personenbeförderung offiziell wieder eingestellt. Jedoch der starke Winter im Jahr 1952/53 und die dadurch vereiste Bürenerstraße zwischen Geseke und Büren veranlasste die Deutsche Bundesbahn dazu, die Personenbeförderung, zumindest für diesen Zeitraum, wieder aufzunehmen. Als der Winter vorbei war, wurde auch der Personenverkehr wieder eingestellt, diesmal endgültig.
 

 
 


 

Der durchgehende Güterverkehr zwischen Geseke und Büren wurde einige Jahre später im Mai 1959 ebenfalls eingestellt. Der Abbau der Gleise auf dem Teilstück Büren - Steinhausen erfolgte Anfang der 60er Jahre. Lediglich der Güterverkehr zwischen Geseke und Steinhausen wurde aufrecht erhalten und es gelangten in unregelmäßigen Abständen einzelne Güterwagen nach Steinhausen zum Genosschaftswarenlager, der Spar- Dahrlenskasse. 1988 wurde dieser Einzelwagenverkehr eingestellt und der Streckenabschnitt zwischen Steinhausen und Anschluss Milke stillgelegt.
 

 
Der Grund für diese Stilllegung war jedoch ein anderer.
Eine sanierungsbedürftige Brücke am Bürener Trift zwischen Geseke und Steinhausen sollte auf Grund der hohen Reperaturkosten von 150 000 DM nicht mehr saniert werden.
Und so wurden in dem Zeitraum der Komplettsperrung auf der KBS 430, in den Jahren 1993/94, zwischen Soest und Paderborn, die Gleise zwischen dem Anschluss Milke - Steinhausen abgebaut.

 


 
Auf dem übrig gebliebenden, ca. 4,5 Km langen, Streckenabschnitt (Geseke Bf - Geseke Süd) rollte der Güterverkehr zu den Zementwerken unverändert weiter und es gab bis Anfang der 1990er Jahre noch 4 Zementwerke (Anneliese, Westdeutsche, Milke und Fortuna) und eine Schuttdeponie, die mehrmals täglich von Mo-Fr angefahren und bedient worden sind. 
 
 

Im Jahr 1993 wurde das Werk Westdeutsche (Gebr. Gröne) durch Anneliese übernommen und man hat anschließend die Produktion dort eingestellt -- gleichzeitig endete hier die Bahnverladung.
In den folgenden Jahren 1994/95 wurde das Werk Westdeutsche (Gebr. Gröne) abgebaut. Im Werksanschluss Anneliese hat man im Jahr 1998 ebenfalls die letzten Wagen abgefertigt und es endete auch hier die Bahnverladung.
Ende 2003 gab es die ersten Meldungen, dass die Deutsche Bahn (damals DB Cargo) kein Interesse mehr an Geseke-Süd habe und beabsichtige, sofern sich kein weiterer Betreiber für Geseke-Süd findet, auch den letzten Streckenabschnitt, der KBS 238f, stillzulegen.


 
 
Die Stilllegung nach Geseke-Süd bedeutete gleichzeitig auch die Stilllegung vom Güterbahnhof in Geseke.
 





Stand 31.12.2011